Gay Night at the Zoo 2014

Am letzten Freitag war es wieder so weit: Die jährliche „Gay Night“ fand am 22.08.2014 bereits zum neunten Male im Berliner Zoologischen Garten statt und eure Bambi war mitten drin und zum ersten Mal dabei. Diese Gay Night, also die schwule Nacht sozusagen, wird wie das Stadtfest in Schöneberg vom Regenbogenfonds der schwulen Wirte e.V. veranstaltet und das mit einer einzigen Unterbrechung bereits seit 10 Jahren in Tradition. Das besondere an dieser Homo-Tanzveranstaltung ist neben der tollen Musik natürlich die Kulisse, vor der die Veranstaltung abläuft: In bestimmten, an diesem Abend zugänglichen Teilen des Zoos kann man beispielsweise Tiger alle Viere von sich gestreckt zu schräger, fetzig-lauter Musik schnarchen sehen, nicht nur menschliche, sondern auch echte Pinguine und andere komische Vögel im bunten Licht beobachten und Robben beim vergnüglichen Bauchrutschen zuschauen. So bunt und unter möglichem Alkoholeinfluss kann man dann auch schon einmal vergessen, dass die Tiere in viel zu kleinen Gehegen ihr Dasein im Gefängnis fristen. Nichtsdestotrotz ist die Atmosphäre einfach nur einmalig.

Das Fest begann gegen 20h30 mit Live-Musik des BVG-Orchesters unterstützt von in der Szene bekannten Sängern, zu der das Paartanzbein auf beeindruckende Art und Weise geschwungen wurde; und endete pünktlich um 1h00 nachts, nachdem der Paartanz im individuellem Freestyle-Geschwofe zur DJ-Mucke mündete. Wer nicht zur Swing-Musik tanzen konnte, sei es auf Grund von fehlenden koordinativen Kenntnissen oder fehlenden Tanzpartnern, der lauschte an dem Abend einfach den Sängern Kay Ray, Luci van Org und Roman Shamov, die sich auch schon alle seit längerem durch die Szene musizieren. Zuletzt konnten Luci und Roman sogar als das Duo „Meystersinger“ auf den CSD-Bühnen begeistern, wobei mir erst am Freitag schlagartig bewusst wurde, dass Luci mir ja schon vorher als Lucilectric mit dem Ohrwurm „Mädchen“ bekannt gewesen ist. Unter langanhaltenden Ovationen verabschiedete sich das Sänger-Orchester-Ensemble mit einem lauten Knall und mehreren Zugaben von seinem Publikum und DJ Monique vom Café Fatal aus dem SO 36 übernahm die tobende Meute im Freestyle-Modus, so dass zum Schluss auch noch der Letzte auf seine Kosten gekommen ist.

Bei den vielen Tanzpaaren ist mir auch direkt die Lust gekommen einmal sonntags bei den Tanzkursen des Cafe Fatals im SO36 vorbeizuschauen. Diese Tanzkurse scheinen ihre Teilnehmer im besonderen Maße zu befähigen, zur Swing-Musik abzurocken und dabei eine gute Figur zu machen. Dies hat zum einen den Vorteil, dass einem beim Zuschauen eine gute Show geboten wird, auf der anderen Seite aber auch die Hemmschwelle steigt, sich selbst einmal auf der Tanzfläche zu versuchen. Wer keinen Tanzpartner gefunden hatte, hatte sicherlich zu Beginn der Veranstaltung ein wenig Schwierigkeiten, an der guten Stimmung teilzuhaben. Es hat mich zwar nicht davon abgehalten, mich über die Tanzfläche wirbeln zu lassen, aber um nächstes Jahr auch eine bessere Figur auf der Bühne machen zu können, werde ich doch sicherlich bei dem einen oder anderen Kurs im Café Fatal anzutreffen sein.

Swingt die Hufe!

Eure Bambi Szeen

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Der aktuell beste Schutz für gleichgeschlechtliche Eltern: Die Stiefkindadoption

Die Idee der Regenbogenfamilie ist einfach zu bezaubernd: Für ein Kind könnte es nichts Schöneres geben, als von vier Eltern gleichzeitig geliebt und emotional unterstützt zu werden, um so einen Platz im Leben zu finden. Dabei tritt diese alternative Familienform, die oft als Paradebeispiel für alternative Lebensweisen aufgeführt wird, gar nicht so häufig in Erscheinung:  Nur sehr wenige Menschen können das Privileg einer Regenbogenfamilie überhaupt wahrnehmen. Zudem können gerade in dieser Konstellation auf Grund der erhöhten Elternanzahl Konflikte als Krisen eskalieren, wenn die Bereitschaft zur Kommunikation und integrativen Problemlösung nicht besteht. Wie sieht aber denn dann der Großteil der Familien mit gleichgeschlechtlichen Eltern aus? Und warum werden diese Familienformen nicht häufiger öffentlich diskutiert?

Der Großteil homosexueller Partner mit Kinderwunsch muss oder möchte das (teilweise) eigene Kind zu zweit aufziehen. Für schwule Paare ist die Erfüllung des Wunsches nach einem leiblichen Kind oft unerreichbar und stellt auch nicht die Mehrheit alternativer Familienformen dar: Unheimliche finanzielle und emotionale Belastungen begleiten diesen Weg, da beispielsweise Leihmutterschaften im Ausland teuer sind und aus Deutschland kein Rechtsschutz gewährleistet wird. Schwule Paare können ihren Kinderwunsch in dieser Form also nur in seltensten Fällen erfüllen. Die Erfüllung des Kinderwunsches ist dagegen für lesbische Paare vergleichsweise einfach: Geringere Kosten treten nur in dem Fall auf, wenn sie Ihren Kinderwunsch mit Hilfe eines Samenspenders erfüllen wollen, der beispielsweise über eine Samenbank bereitgestellt wird. Aber diese Kosten können relativ leicht gespart werden, wenn sich Samenspender im Freundeskreis oder selbst über das Internet finden lassen. Und genau das ist derzeit die anscheinend häufigste Vorgehensweise. Zusätzlich bietet dieser Ansatz wiederum schwulen Paaren die Möglichkeit, durch ihre Unterstützung des lesbischen Paares ihren leiblichen Kinderwunsch doch noch zu erfüllen, auch wenn dieser fast immer ohne Kontakt zwischen dem leiblichen Vater und dem Kind abläuft. Diese gegenseitige Hilfe und Selbstorganisierung der am häufigsten auftretenden, ich nenne es mal, speziellen Familienkonstellation birgt für beide Seiten allerdings hohe finanzielle und emotionale Risiken, die aber auf Grund einer gesetzlichen Regelung abgewendet werden können: Die Rede ist von der Stiefkindadoption. Welche Risiken können denn für beide Seiten überhaupt auftreten? Und was hilft dann die Adoption des Stiefkindes?

Die meisten lesbischen Pärchen wägen sich in Sicherheit, da sie auf Grund der „privaten“ Samenspende und der gesetzlichen Regelungen für Mütter am längeren Hebel sitzen: Sie können über das Leben für ein eigenes Kind durch einen bestimmten Samenspender entscheiden und haben im finanziellen Engpass die Möglichkeit, von diesem Spender Unterhalt für das Kind zu erwirken (wobei die Unterhaltspflicht immer gegenüber dem Kind, aber nicht der Mutter besteht). Auf der anderen Seite wurden gesetzliche Regelungen für Väter inzwischen so weit gestärkt, dass es relativ wahrscheinlich ist, dass ihnen im Zuge eines Gerichtsverfahrens ein Umgangsrecht zu ihrem leiblichen Kind zugesprochen würde. Bei einer kurzzeitigen Befruchtungszusammenkunft, beispielsweise per Bechermethode von einem lesbischen Pärchen und einem Samenspender, gehen beide Seiten ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis ein: Das Vertrauen besteht darin, dass keine der Parteien den Namen des leiblichen Vaters an das Jugendamt weiterkommunizieren sollte. Eine komplizierte und wenig romantische Methode, was sicherlich auch erklärt, dass diese Art der Familiengründung seltener als die bunte Regenbogenfamilie behandelt wird.

Typischerweise wollen viele lesbische Pärchen, dass der leibliche Vater keinen Kontakt zum Kind hat. Geben die Frauen jedoch den Namen des Spenders an das Jugendamt weiter, um den Unterhalt zu bekommen, der dem Kind gesetzlich zusteht, müssen sie mit einer Umgangsregelung für den Spender rechnen. Auf der anderen Seite muss der Spender den Unterhalt entrichten, wenn er von sich aus einen Umgang erstreiten will. Für beide Parteien ist dies also eine unsichere Situation, egal ob und wie die beschriebenen Situationen auftreten würden.

Abhilfe für diese Unsicherheit verschafft die Stiefkindadoption: Seit dem Jahre 2005 ist es für Co-Mütter (oder Co-Väter) in eingetragenen gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften möglich, die leiblichen Kinder ihrer eingetragenen Lebenspartner zu adoptieren. Durch diese Adoption entfällt auf der einen Seite der Anspruch auf Umgangsrecht für den jeweiligen anderen leiblichen Elternteil, also zumeist für den Samenspender, und auf der anderen Seite seine Unterhaltspflicht. Neben diesem Schutz birgt diese Form der Adoption natürlich viele weitere Vorteile für die kleine Familie: Es ist nun nicht mehr nötig als sozialer Elternteil (nicht leiblich), Vollmachten für den Umgang mit der Schule oder der Kita, für Behördengänge, ärztliche Behandlungen oder Urlaubsreisen von dem leiblichen Elternteil vorweisen zu müssen – von einem möglicherweise engeren Familiengefühl einmal abgesehen. Für Schwule mag die Hilfe für das lesbische Pärchen trotz des starken und sehnlichen Kinderwunsches oft die einzige Möglichkeit sein, um selbst ein leibliches Kind bekommen zu können – auch wenn der Kontakt sehr eingeschränkt oder gar nicht vorhanden ist. Wenn der Wunsch nach einem leiblichen Kind zumindest durch die Hilfe für ein lesbisches Pärchen gemildert worden ist und sie durch eine Stiefkindadoption von den Pflichten entbunden sind, bestehen die Möglichkeiten durch eine Patenschaft oder Pflegschaft ein nicht-leibliches Kind glücklich zu machen. Die Stiefkindadoption durch die Co-Mutter, die eingetragene Lebenspartnerin der Mutter, entbindet jedenfalls den Samenspender von allen seinen Pflichten und schützt sozusagen die kleine Zwei-Mütter-Kind-Familie.

Ich kann nur jedem lesbischen Pärchen empfehlen, den Gang durch alle beteiligten Instanzen zu wagen, um die völlige Unabhängigkeit und Sicherheit im Grunde für beide Parteien zu erwirken. Wie für alle rechtlichen Fragestellungen kann ich auch für diese nur den Beratungsführer des LSVDs ans Herz legen (www.family.lsvd.de/beratungsfuehrer) – ein Blick lohnt sich.

Macht das Soziale Juristisch!

Eure Bambi Szeen

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Lesbischwules Parkfest im Volkspark Friedrichshain

Am letzten Samstag fand seit 1998 bereits zum 17. Mal das lesbischwule Parkfest statt. Zu dieser Veranstaltung drängten sich auch in diesem Jahr wieder mehr als 6000 Besucher auf den Platz des Freilichtkinos im Volkspark Friedrichshain, genossen die Atmosphäre und lauschten dem Bühnenprogramm, das von Sally Morell moderiert wurde. Was gab es sonst noch?

Nachdem sich der kurze, aber heftige Regenschauer verabschiedet hatte, der zu Beginn des Festes am frühen Nachmittag die weniger gut befestigten Informationsstände in Wallung brachte, glich das Fest auch auf Grund des schönen Wetters einer lauschigen Sommerveranstaltung. Die Örtlichkeit ist als Freilichtkino charakteristisch mit vielen befestigten Bänken ausgestattet, die das Zentrum dieses abgetrennten Bereichs im Süden des Parks dominieren. Die Informationsstände zahlreicher Organisationen und Vereine ordnen sich demnach im Eingangs- und Randbereich des Parks an und man findet einfach viele Menschen, die sich auf die Bänke vor der Bühne und auf die Wiesen drum herum verteilen und sich trotz der eigentümlichen Aufteilung unterhalten, trinken und einfach Spaß haben. Im Besonderen wurden in diesem Jahr die Beine zu der Schlager-Kultband „Die Kusinen“ geschwungen, die neben den „Skalitzern“ für Musik und gute Stimmung sorgten. Die Kusinen waren mein persönliches Highlight, da ich sie sowohl auf dem CSD und dem Stadtfest in Schöneberg verpasst hatte und mich gerne von den alten Ohrwürmern begeistern ließ. Und nachdem zu urteilen, wie viele Besucher sich von der Musik haben mitreißen lassen, ist die fünfköpfige Damenkultschlagerband inzwischen zu einer Berliner Institution geworden.

Das lesbischwule Parkfest wurde in seinen Entstehungsjahren noch durch Beauftragte und Repräsentanten der Bezirks- und Kommunalpolitik Friedrichshain organisiert. Seit dem Jahre 2001 wird es bis heute durch die Arbeiterwohlfahrt Friedrichshain-Kreuzberg e.V. unter dem Vorsitz von Steffen Schubert und Holger Langkau zusammen mit dem örtlichen Bezirksamt mit großem Erfolg auf die Beine gestellt. Ähnlich wie beim Motzstraßenfest stellen viele homosexuelle Gruppen, Vereine und Organisationen wie der Sportverein Vorspiel, der LSVD, die AIDS-Hilfe und viele andere mehr ihre Arbeit vor und laden zur Beteiligung ein. Und noch immer steht der Gedanke der gemeinsamen Begegnung von Schwulen und Lesben mit Bewohnern der umliegenden Kieze im Vordergrund, der dazu dienen soll, Vorurteile und Ressentiments gegenüber Homosexuellen abzubauen.

Auch in diesem Jahr war das Parkfest wieder eine gelungene Veranstaltung, um zusammen mit seinen Freunden und vielen nette Menschen, die Zeit zu genießen und durch die schwule Angebotswelt zu stöbern. Das Fest ist immer ein Besuch wert.

Eure Bambi Szeen

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Der König der Knollnasen – Ralf, Konrad und Paul im „Wilde Oscar“

Ich bin noch ganz berauscht vom letzten Freitagabend im Veranstaltungsrestaurant „Wilde Oscar“: Dort habe ich nach 20 Jahren meines begeisterten Comickonsums der berühmten schwulen Knollnasen endlich ihren Erfinder und Zeichner bei einer Comiclesung erleben dürfen: Ralf König zeichnet seit 30 Jahren Schwulencomics und ist nach meiner Einschätzung eine generationsübergreifende Ikone in der Schwulenszene und darüber hinaus. Schon im zarten Teenie-Alter entdeckte ich diese Art der Literatur für mich, die mich hat lachen, träumen und neugierig werden lassen. Ich will auch nicht verschweigen, dass die ganze Parade an Knollnasenfiguren in Ralf Königs Geschichten eine gewisse Aufklärung bezüglich des schwulen Lebens für mich darstellte. Man kann sagen, dass er für mich eine gewisse großbrüderliche Faszination ausstrahlt, denn seine Comics waren für mich vielleicht eine Zeit lang so etwas wie eine Art Lebenshilfe, aber sicherlich ein gut vorbereitender Start in die bunte, schillernde Welt des anderen Ufers. Vielleicht können vor diesem Hintergrund auch die nicht-Groupie-veranlagten Leser nachvollziehen, warum mich bei dieser Veranstaltung eine gewisse Aufregung begleitet hat. Wieso bin ich bloß nicht schon früher bei solch einer Comiclesung gewesen? Und was hat man sich unter einer Comiclesung überhaupt vorzustellen?

Auch wenn ich das Konzept dieser besonderen Form einer Lesung vorher noch nicht kannte, so zieht Ralf König bereits jahrelang regelmäßig und erfolgreich mit seinen neusten Knollnasengeschichten durch die Lande und verleiht seinen Figuren dabei sogar unterschiedliche Stimmen. Seine erste Lesung fand interessanterweise auch für die schwul-lesbische Buchhandlung „Prinz Eisenherz“ in Berlin statt; so wie am letzten Freitag in dem Veranstaltungssaal des „Wilde Oscar“ in der Charlottenburger Niebuhrstraße, die durch denselben Buchhändler organisiert worden ist. Damals war der Buchladen noch in der Bülowstraße und Ralf König ließ schon damals im Jahr 1984 eine überwältigende Zuschauermenge beim Zeichnen seiner Charaktere über die Schulter schauen – nur damals passten die interessierten Besucher noch in den Laden. Heute befindet sich die Buchhandlung „Prinz Eisenherz“ in der Motzstraße, die jedoch die noch überwältigendere Menge an Fans nicht hätte bewältigen können.

Letzten Freitag führte der Künstler nicht, wie vorher angekündigt, seiner neusten Geschichte „Raumstation Sehnsucht“ vor, sondern seine neuste Zusammenstellung bereits bekannter und veröffentlichter Kurzgeschichten aus 30 Jahren Zeichenkunst: Seine Kuschelbären, schrillen Tunten, witzigen Quarktaschen und erregende Muskelmänner, in denen sich vermutlich jeder ein Stückchen weit wiedererkennen kann, erweckte er mit schauspielerischem und für mich unerwartetem sprechtechnischem Talent zum Leben, während die gezeichneten Figuren auf der Bühne wie bei einer Vorführung auf eine große Leinwand projiziert wurden. Auf diese Weise konnten alle anwesenden Zuhörer die Kurzgeschichten nicht nur mitlesen, sondern auch den lustigen Comicszenen folgen. Und das Restaurant war so voll, wie ich es noch bei keiner anderen Lesung erlebt habe: Eine faszinierende Mischung aus bärigen Comicfans folgte Ralf Königs Ausführungen mit Begeisterung und belohnten den Künstler anschließend mit tosendem Applaus.

Ein weiteres Highlight des Abends war die abschließende Signierstunde: Ralf König schrieb seinen Fans nicht einfach nur eine läppische Widmung in ihre mitgebrachten oder dort neu erstandenen Comics, sondern belohnte ihre Treue mit einer kleinen Zeichnung seiner markenreifen Comiccharaktere. Ich selbst bin nun stolze Besitzerin dreier einzigartigen Widmungen mit individuell zugeschnittenen Sprechblasen. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, dass ich nicht die Einzige war, die gleich mehrere Werke signieren ließ. Dabei erzählte Ralf, dass diese Mengen nichts im Vergleich zu einigen anderen Veranstaltungen sei, bei denen die Fans am liebsten Kistenweise Widmungen abgreifen würden. Beim nächsten Mal komme ich mit der Schubkarre!

Für jeden Comicfan kann ich eine Comiclesung im Allgemeinen und bei Ralf König im Besonderen nur empfehlen. Für alle anderen, deren Interesse ich an Ralf König Comics nun geweckt habe, kann ich nur ans Herz legen, einmal dem traditionsreichen Buchladen in der Motzstraße einen Besuch abzustatten.

Einen königlichen Lesespaß allerseits!

Eure Bambi Szeen

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Schwule Body&Mind-Kurse: Yoga und Pilates

In den letzten Jahren sind die sogenannten Body&Mind-Gruppenfitnesskurse immer beliebter geworden, die Nachfrage ist praktisch explodiert. Ich selber habe nach einer Jahre langen Tanzgeschichte und vielen ausprobierten Sportarten eine Oase der sportlichen Ertüchtigung in Pilates- und Yoga-Kursen gefunden, die zu diesem Kursformat zählen. Diese Sportarten fordern mich einfach körperlich und garantieren zusätzlich die notwendige physische, aber auch mentale Entspannung; genau dies deckt auch im Wesentlichen die Definition von Body&Mind-Kursen ab. Da es aber in Berlin eine unermessliche Auswahl an Pilates- und Yogakursen sowie deren Trainer gibt, möchte ich im Folgenden eine Empfehlung aussprechen. Welche Yoga- und Pilateskurse muss man in der Hauptstadt also unbedingt einmal besucht haben?

Nach langer Suche bin ich im Pilateskurs meines Vertrauens angekommen: Ich gehe einmal in der Woche zu Bens Pilateskurs in der Zentraleinrichtung Hochschulsport der Humboldt-Universität zu Berlin. Auch wenn Hochschulsport erst einmal befremdlich klingen mag: Auch als Externer kann man von der großen Kursauswahl profitieren und zahlt trotzdem nur einen Bruchteil an Teilnahmegebühren im Vergleich zu Fitness- oder Pilatesstudios. Ich habe viele Freunde, die beispielsweise als Externe ihren Segelschein oder irgendwelche Tanzkurse in Hochschulsporteinrichtungen für günstige Konditionen absolviert haben und immer sehr zufrieden waren. Ich selbst sehe es inzwischen als Geheimtipp auch als Nicht-(mehr-)Student am Hochschulsport teilnehmen zu können, denn beispielsweise trainiert man in Bens Pilateskurs sehr zentral, fast direkt an der Friedrichstraße. Aber psst – nicht weiterverraten 😉

Natürlich gibt es wie auch in teuren Studios gute und schlechte Trainer, aber es wäre naiv zu glauben, dass das teure Studio unbedingt qualitativ hochwertiger wäre. Studios sowie Hochschulsporteinrichtungen oder andere Sportstätten greifen zumeist auf denselben Trainerpool zu. So unterrichtet Ben ebenfalls in unterschiedlichen Studios und Abdul, von dem ich nachfolgend noch schwärmen werde, hat, bevor er sein eigener Chef geworden ist, auch in Hochschulsporteinrichtungen gearbeitet. Auf Grund der Semesterzeiten unterteilen sich die Sportkurse an einer Hochschule in vier Kursintervalle also Ferienkurse und Kurse in der Vorlesungszeit. Zu jedem dieser vier Kursblöcke muss man sich online anmelden und das vor allem pünktlich. Auch Bens Kurse sind mittlerweile kein Geheimtipp mehr und so kann es sein, dass die Kurse innerhalb von Sekunden ausgebucht sind – schmeichelnd für den Trainer, gegebenenfalls nachteilig für die Teilnehmer. Ein weiterer kleiner Nachteil sind die Sommerferien im Hochschulsport. Da die nächsten Pilateskurse erst im September wieder starten, habe ich mir, bevor ich wieder versuche in meinen Pilateskurs reinzukommen, zur Überbrückung wieder eine 10er Karte für Abduls Yogakurse gegönnt.

Im Gegensatz zu Bens gemischten Pilateskurs unterrichtet Abdul sowohl gemischte, aber auch vor allem ausschließlich schwule Yogagruppen. Wohingegen Ben ein sehr motivierender Trainer ist, motivieren in Abduls Schwulengruppen nicht nur der Trainer, sondern auch die schwule Gemeinschaft, oder anders gesagt, der ein oder andere attraktive Teilnehmer. Und Abduls Ruf ist ihm als Trainer vorausgeeilt, so habe ich auch bereits Transen-Kolleginnen dort getroffen – aber wer wird nicht verraten. Abdul hat ein breites Programm an Yoga- und Pilateskursen, die sowohl in Schöneberg, aber auch in Friedrichshain und Kreuzberg stattfinden.

Neben meiner Leidenschaft für diese Kursformate sind die beiden Trainer einfach nur unglaublich tolle, liebenswerte und charismatische Menschen und für alle, die schon immer Mal Pilates oder Yoga ausprobieren wollten, eine unbedingte Empfehlung.

Stretch your body to full potential!

Eure Bambi Szeen

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Das Geschäft „Kinderwunsch“ – ein etwas anderer Erfahrungsbericht

Viele Erfahrungsberichte über Leihmutterschaft und Eizellspenderinnen im Ausland geben hetero- und homosexuellen Paaren neue Hoffnung bei ihrem unerfüllten Kinderwunsch: Die meisten Erfahrungsberichte, die ich kenne, versprechen trotz der hohen Kosten und des erhöhten Aufwands doch eine relative hohe Erfolgsgarantie. Wenn dieser Schritt, eine Leihmutter zumeist über eine Agentur im Ausland in Anspruch zu nehmen, endlich den langersehnten Wunsch nach einem eigenen Kind wahr werden lässt, sind die hohen Kosten neben den starken Anstrengungen schnell vergessen. Wie sieht es aber aus, wenn auch dieser Weg nicht die erhofften Früchte trägt? Welche Risiken sind mit solchen Entscheidungen bezüglich der Inanspruchnahme der Leihmutterschaft im Ausland verbunden?

Zuerst muss ganz klar gesagt werden, dass Leihmutterschaft unter den normalen Voraussetzungen in Deutschland verboten ist. Aus diesem Grund hüllt man sich in diesem Zusammenhang am besten immer in Diskretion und organisiert seinen Befruchtungstourismus am besten ohne öffentliche Anteilnahme – weder durch Freunde, Bekannte, noch durch Familienangehörige, ganz zu schweigen von irgendwelchen nicht vertrauensseligen Menschen und der Öffentlichkeit. Das Organisieren selbst ist zwar im Zeitalter des Internets und der Onlinekommunikation ohne großen Aufwand durchführbar, jedoch kann man sich im Falle eines vermeintlichen Betrugs nicht über die nationale Rechtsprechung wehren. Um es aber gleich vorwegzunehmen, Betrugsfälle sind mir bisher noch nicht zu Ohren gekommen – was jedoch auch einfach mit der erwähnten Diskretion im Zusammenhang stehen kann. Nur wenige und wenig zuverlässige Erfahrungsberichte sind auf Grund der Vorsicht öffentlich im Internet zu finden; dies ist auch einer der Gründe, warum ich mich darum bemühe Informationen zum Schutz vor Fehlentscheidungen einfach weiterzugeben. Und wenn das Kind dann erst einmal geboren wurde, die juristische Elternschaft erwiesen und anerkannt worden ist, steht auch in Deutschland der Schutz des bereits geborenen Kindes im Vordergrund und die juristische Problematik die Niederkunft betreffend sind dann mehr oder weniger irrelevant.

Was das Verbot der Leihmutterschaft wie schon impliziert jedoch mit sich bringt, ist bei dem Organisieren dieser, ich nenne es einmal, Auslandsaktivität das Agieren in einem nicht rechtsgeschützten Raum. Zwar ist die Leihmutterschaft und die Tätigkeiten der zumeist involvierten Agenturen in den jeweiligen Ländern, in denen man sein Glück sucht, rechtlich geregelt und es besteht dort nach geltendem Recht ebenso ein Schutz für das beauftragende Pärchen oder den alleinstehenden Mann, aber im Falle eines Rechtsverstoßes nach dem geltenden Recht durch einen der beteiligten Parteien kann ich nur zu bedenken geben, dass ein Rechtsstreit in einem fremden Land einen unermesslichen Aufwand bedeutet, den man mit Nichten anstreben sollte. In Deutschland kann man nur vergeblich auf Hilfe hoffen und muss eher mit einem eigenen Strafverfahren rechnen. Viele Aktivitäten und Absprachen basieren trotz vertraglicher Regulierungen auf Vertrauen und sind somit unglaublich riskant. Und noch einmal: Betrugsfälle sind mir nicht bekannt, das Geschäft mit dem Kinderwunsch ist in dem Sinne kein blutiges Unterfangen, aber es ist ein Geschäft mit einer wirtschaftlichen Komponente. Trotzdem sind auch dies nicht die Risiken von denen ich im Folgenden berichten möchte.

In der Geschichte, von der ich kürzlich erfahren habe, hat es weder mit dem Kinderwunsch geklappt, noch sind irgendwelche rechtlich zu verfolgenden oder im Ausland einklagbare Situationen aufgetreten. Vielmehr sind biologisch sehr unwahrscheinliche Komplikationen aufgetreten, die nichts als viel Leid und den Verlust von finanziellen Mitteln bedeuteten. Die biologisch-medizinische Grundlage birgt eben auch noch viele Risiken: Typischerweise werden bei der Gewinnung der Eizellen nach einer therapeutischen Behandlung der Eizellspenderin (sei es die eigene Frau oder eine fremde Person) mehr als 20 Follikel erhalten, die dann mit den Spermien befruchtet werden. Ebenso typischerweise erreichen dann mehr als 10 befruchtete Eizellen ein Stadium, in dem dieser differenzierte Zellhaufen der Leihmutter eingesetzt oder für spätere Versuche, wenn man vielleicht später noch ein Geschwisterchen bekommen möchte oder der erste Versuche nicht funktioniert hat, eingefroren werden. Der Leihmutter werden dann je nach Empfehlung des Arztes maximal ein bis drei Embryos eingesetzt. Die Eizellspenderin des Falles, von dem ich berichten möchte, hat leider nur sehr wenige Follikel hervorgebracht. Es waren fünf von denen nur zwei befruchtete Zellen ein Stadium eines differenzierten Zellhaufens erreicht haben und als Empfehlung der Leihmutter eingesetzt worden sind. Zu allem Übel hat dieser erste Versuch der Befruchtung mit der Leihmutter nicht funktioniert, jedoch waren auf Grund der geringen Embryoausbeute dann auch keine weiteren Versuche mehr möglich, was normalerweise dann noch für zwei oder drei weitere Versuche ausreicht. Der Preis für die Prozedur war allerdings genauso hoch wie für den Fall einer höheren Ausbeute. Ein neuer Versuch mit der Eizelltherapie hätte dann leider erneut die ganz normalen Kosten bedeutet; diese enormen Zusatzkosten hätten nicht mehr gedeckt werden können und so waren die Ersparnisse  verbraucht und die Erfüllung des Kinderwunsches vorerst unerreicht. In diesem traurigen und angeblich doch recht seltenen Fall konnte die Agentur natürlich keine Ausnahme machen, die Rechnungen mit der Klinik und der Agentur selbst und die Kosten für Leihmutter und Eizellspenderin sind vertraglich festgeschrieben und unabhängig von der Erfolgsgarantie sowie die medizinische Eignung der Spenderin oder Leihmutter. Als Außenstehende kann ich nur zu bedenken geben, dass die Agentur Newlife Thailand (und seit neustem Newlife Asia) in Bangkok offensichtlich eine schlechte Qualifizierung der Spenderin durchgeführt hat. In Deutschland werden beispielsweise Anwärter als Samenspender bei Samenbanken immer auf hohe Standards geprüft, können diese nicht erfüllt werden, kann der Mann nun mal kein Samenspender sein. Dies hätte die thailändische Agentur vielleicht auch mit der Eizellspenderin durchführen sollen.  Auf der anderen Seite sieht man eben auch daran, dass die emotionale Komponente auf Grund der notwendigen vertraglichen Regelung nicht berücksichtigt werden kann: Aus Mitleid resultierende Rabatte gab und gibt es auch in dieser Geschäftswelt nicht. Wie gesagt ist es kein aufschneiderisches Geschäft, aber hat eine wirtschaftliche Komponente für die Agentur und natürlich für eine angemessene Entschädigung der beteiligten Frauen – dessen sollte man sich bewusst sein (und das ist zumindest was die Frauen betrifft auch richtig so).

Trotz der Risiken die man eingeht, um seinen Kinderwunsch zu erfüllen, kann ich immer wieder nur schreiben, dass es für viele Menschen ein Segen ist, dass es in einigen Ländern dieser Erde ein anderes Rechtsempfinden und Schutzbewusstsein gibt als in Deutschland. Leihmütter und Eizellspenderinnen sind wie deutsche Samenspender neben der finanziellen Entschädigung auch in allen Fällen, von denen ich zumindest gehört habe, immer glücklich mit dem Gedanken, anderen Menschen auf diesem Wege helfen zu können. Dass das deutsche Recht vielen Deutschen den nötigen Rechtsschutz für diesen verzweifelten Schritt, im Ausland eine Leihmutter in Anspruch zu nehmen, verwehrt, kann ich nicht verstehen und hoffe, dass sich die Rechtslage in der Reproduktionsmedizin dem modernen europäischen Geist anpassen wird.

Unabhängig von der rechtlichen Lage in Deutschland: Achte auf die Risiken, auch wenn die Erfüllung deines Wunsches noch so greifbar nah erscheint!

Eure Bambi Szeen

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Ein pinkes Wochenende auf Arte und hervorgerufene Onlinereaktionen

Letztes Wochenende, am 5. und 6. Juli, hat Arte an einem pinken Wochenende mit Dokumentationen, Kurzfilmen und Reportagen einerseits homosexuelle Einflüsse auf unsere Gesellschaft und andererseits Homophobie thematisiert. Dabei wurden sowohl homosexuelle Schauspieler sowie Einflüsse auf die Musik und Mode, als auch die Entwicklung der Christopher Street Day Paraden und Demonstrationen behandelt und Veränderungen der Geschlechterrollen innerhalb unserer Gesellschaft untersucht. Als ich gerade ungezielt durch das Programm zappte, geriet ich zufällig mitten in den neuen Film „Somewhere Over The Rainbow. Die schwule Bewegung und ihre Hymnen“ von Birgit Herdlitschke, der zu diesem pinken Wochenendprogramm gehörte. Die Regisseurin ließ sich für Ihren Film von einigen bekannten Größen wie Romy Haag, Hape Kerkeling, Siegessäule-Chefredakteur Jan Noll und dem Modeschöpfer Michael Michalski erklären, wie und durch welche Songs die homosexuelle Emanzipation geprägt worden ist. Ich war natürlich wie gebannt und sehr angetan von den vielen bekannten Berliner Gesichtern, aber wie haben andere Zuschauer dieses Programm erlebt? Wie war die Resonanz?

Generell ist es teilweise erschreckend und belustigend zugleich, wenn man nicht nur irgendeinen Onlinebeitrag liest oder sich, wie im vorliegenden Beispiel, eine Homepage eines Fernsehprogramms ansieht, sondern auch die dazugehörigen Kommentare studiert. Die Möglichkeit zumeist anonym seine Meinung äußern zu können, scheint für viele Nutzer wie ein vorbehaltloses Ventil zu funktionieren: Einige Meinungen sind teilweise sehr radikal und sind auf Grund ihrer Intoleranz und eingeschränkten Sichtweise komisch, beängstigend, unterstreichen aber den Eindruck einer vorherrschenden Homophobie. Wenn tatsächlich viele so denken würden, wäre man viel weiter von einer Gleichberechtigung von Homosexualität entfernt, als ich selbst vermuten würde. Im Grunde scheinen sich die Verfasser solcher Kommentare durch das Thematisieren von Homosexualität in solchen Sendeformaten persönlich angegriffen zu fühlen. Auf der anderen Seite wäre es genauso undifferenziert, alle Schwulen als gute und brave Bürger darzustellen. In wie weit aber solche Kommentare ernst genommen werden müssen und über ihre Verfasser Aufschluss geben oder welchen Anteil der Allgemeinheit sie eigentlich repräsentieren, möchte ich gar nicht weiter ausführen; es zeigt lediglich, dass es noch mehr von solchen Dokumentationen geben sollte. Und welches Verbesserungspotential halten die konstruktiven Kommentare für mögliche neue Filme bereit?

Konstruktive Verbesserungsvorschläge äußerten sich in einigen differenzierteren Beiträgen: Die Mehrheit der Onlinekommentare zu den einzelnen Sendungen des pinken Wochenendes bemerken, dass es eher um Schwule ging und einen Großteil der LGBT-Community vernachlässigt. So wurden beispielsweise Lesben und Transgender kaum bis gar nicht behandelt. Auch scheint das Thema der Homophobie für einige Zuschauer zu kurz gekommen zu sein und es wurde der Wunsch geäußert, die Motivation und die psychologischen Hintergründe intensiver zu beleuchten. Der Film über die schwulen Hymnen scheint im Speziellen auch sehr polarisierende Wirkung gehabt zu haben, da sich einige sehr gut, andere wiederum nicht so gut mit den Liedern und Interpreten identifizieren konnten. Dies mag daran liegen, dass teilweise Lieder zu Schwulenhymnen stilisiert wurden, die nicht von jedem als solches akzeptiert werden. Diese Wahrnehmung ist natürlich bei jedem individuell, was mit dem eigenen Geschmack, mit dem eigenen Alter und den Einflüssen in der eigenen Lebenszeit zu tun hat. Somit schien der Film für den allgemeinen Zuschauer ein Bild von Schwulen zu transportieren, das irreführend, ja vielleicht sogar etwas spießig und den 70 bis 90er Jahren entsprechend etwas altbacken ist. In vielen Kommentaren wurde aber auch speziell der Film über die Schwulenhymnen und die Arbeit von Herdlitschke gelobt und gewürdigt. Und etwas neues habe ich auch gelernt: Dass die Diskotheken von den Schwulen erfunden worden sein sollen, da nur wenige Musiker sich trauten, in schwulen Clubs aufzutreten, und aus diesem Grund Musik vom Band gespielt werden musste.

Ich selbst finde das pinke Wochenende sehr gelungen und wünsche mir noch mehr pinke Fernsehzeit. Zusätzlich bin ich auf die unter der gleichen Homepage beworbene Aktion „Easy coming out“ von Manuel Le Coac’h aufmerksam geworden, die dazu dienen soll junge Menschen bei ihrem Coming-out zu unterstützen – spannend!

Pink your program!

Eure Bambi Szeen

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